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Bundeszentrale für politische Bildung

Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung umfasst Service für Redaktionen, Weiterbildung für Praktiker und Angebote fürs Lokale.

Je besser die Tageszeitung, desto besser „funktioniert“ die Demokratie – das ist die Philosophie des Lokaljournalistenprogramms. Das Programm leistet praktische „Hilfe zur Selbsthilfe“: Die Kolleginnen und Kollegen aus den Zeitungs- und Hörfunkredaktionen sind für uns wichtige Partnerinnen und Partner, Beraterinnen und Berater. Sie bilden das Projektteam Lokaljournalisten.

So hat sich dank des Engagements von Vielen eine sehr aktive und attraktive Weiterbildungsplattform positioniert: Die Angebotspalette reicht von Modellseminaren und Handbüchern über Pressedienste und Arbeitsmaterialien bis hin zu Workshops zu den unterschiedlichsten Themen. Eine Investition in die Qualität von Tageszeitungen, die sich lohnt. Denn es sind nicht die Leitartiklerinnen und Leitartikler, sondern die Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten, die immer wieder aufs Neue die Politik in den Alltag der Menschen übersetzen. Sie mischen sich ein, werden gelesen, kritisiert. Sie bieten Orientierungshilfe und setzen Akzente. Die bpb unterstützt einen qualitativ hochwertigen Lokaljournalismus, damit die Arbeit in den Redaktionen nicht zur routinierten Abhandlung des Tagesgeschehens wird, damit stets neue Ideen und kreative Konzepte einen Platz in der Zeitung finden. Denn: Alles, was die Qualität der Tageszeitung im weiten Bereich der Politikberichterstattung fördert, dient der politischen Bildung. „Die Demokratie braucht den informierten, orientierten und handlungsbereiten Bürger“, sagt Berthold L. Flöper, Leiter des Journalistenprogramms.

Neben dem Projektteam Lokaljournalisten ist Raufeld Medien – ein Zusammenschluss von Verlegern und Redakteuren – ein wichtiger Partner für Pressedienste und Serviceleistungen. Auch Kooperationen mit Journalistenschulen, den Journalistengewerkschaften und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) werden von Projekt zu Projekt gesucht. Lokal- und Chefredakteurinnen sowie -redakteure helfen als Mitgestalter und Seminarleiter, und die Teilnehmenden jedes Modellseminars selbst bringen Anregungen und Ideen mit ein.

„Die Bundeszentrale hat den Vorteil, dass sie quasi überparteilich arbeiten kann und nicht in den Interessenkonflikt zwischen Journalisten und Verlegern eingespannt ist“, argumentiert Berthold L. Flöper. Das System der Weiterbildung funktioniert im Verbund: Seminare, Buchreihen und Servicedienste stehen nicht für sich, sondern sind aufeinander bezogen.

 

Ein Blick in die Themen der Modellseminare für das Jahr 2016


Redaktionskonferenz
Whistleblower stärken die Demokratie
22. bis 23. Februar in Tutzing

Tagung
Im Visier der Meute – Journalistische Recherche zwischen Fairness und Exzess
11. – 13. März in Tutzing

Modellseminar
Mehr Demografie wagen – Wie Lokalredaktionen ein sperriges Thema spannend machen
11. bis 15. April in Blaubeuren

Redaktionskonferenz
Lokaljournalismus 4.0
15. bis 17. Juni in Gummersbach

Modellseminar
Wie wollen wir leben – Wirtschaft im Lokalen
19. bis 23. September in Augsburg

Kindermedienkonferenz
16. bis 18. November in Berlin

Zudem veranstaltet das Lokaljournalistenprogramm der bpb einmal im Jahr das „Forum Lokaljournalismus“. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung bringt die engagiertesten Lokalredakteurinnen und Lokalredakteure aus der ganzen Republik mit Chefredakteurinnen und -redakteuren, Verlagsstrategen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den in der Aus- und Weiterbildung Tätigen zusammen. Das Forum Lokaljournalismus ist das Flaggschiff des Lokaljournalistenprogrammes der bpb: ein „Vordenker-Gremium“.

Neben den Dokumentationen zu Seminaren, Workshops und Veranstaltungen sind unter den Publikationen die „Themen und Materialien für Journalisten“ besonders erwähnenswert. Folgende Themen wurden bisher aufgearbeitet: „Parteien“, „Ausländer“, „Wahlen“, „Wirtschaft“, „Geschichte“ und „Umwelt“.

Der Redaktionsservice für Lokalredaktionen ist die drehscheibe (Hrsg.: Projektteam Lokaljournalisten). Er bringt Beispiele aus der Praxis der Lokalredaktionen in ganz Deutschland: Gelungene Artikel, ausgefallene Themen, vorbildliche Aktionen.

Mitarbeit erwünscht    
Raufeld Medien Tel.: (030) 695 665 0
Paul-Lincke-Ufer 42/43
E-Mail:
info@drehscheibe.org
10999 Berlin Internet:
www.drehscheibe.org
Die drehscheibe erreicht mittlerweile rund die Hälfte aller bundesdeutschen Lokalredaktionen. Neben dem Redaktionsservice ist für die Abonnenten auch eine umfangreiche Datenbank mit Konzepten für den Qualitätsjournalismus verfügbar.

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FBE - Journalistenprogramm:

Berthold L. Flöper
Adenauerallee 86
53113 Bonn

Tel. (0228) 99 515 558
Fax (0228) 99 515 498
E-Mail: floeper@bpb.de