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Forschung

Die Redaktion der drehscheibe schaut sich regelmäßig in der Journalismus-Forschung um und stellt interessante und relevante Ergebnisse vor.

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Studie

Verschmähte Liebe – Lokalzeitungen und Digital Natives

„Was wird aus den Digital Natives?“ So lautet der Titel einer Studie, die unter Leitung von Michael Haller von der Hamburg Media School erstellt wurde. Warum leben Lokalzeitungen und Digital Natives immer noch in getrennten Welten? Welches Angebot erwarten junge Leute? Welche lokalen Serviceinformationen vermissen sie? Haller erläutert die Ergebnisse der Studie exklusiv in der drehscheibe-Ausgabe   „Zuflucht Deutschland“ (10/15). Lesen Sie hier seinen Text in der Online-Version.

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Qualität im Lokalen

„Mehr Ressourcen für mehr Qualität“

Führen eine bessere redaktionelle Ausstattung und mehr Ressourcen tatsächlich zu mehr Qualität im Journalismus? Das untersucht Klaus Arnold in dem Projekt „Was leistet Lokaljournalismus bei Print und Online?" Der Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Trier will außerdem herausfinden, wie gut Lokalzeitungen inzwischen im Bereich Online aufgestellt sind und was sich im lokalen Printjournalismus verbessert hat.

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Soziales

„Lokalredakteure scheuen soziale Themen“

Scheuen sich Lokaljournalisten davor, über soziale Brennpunkte zu berichten?  Werden soziale Themen in den Redaktionskonferenzen schnell abgelehnt? Warum bleibt eine kontinuierliche Berichterstattung über soziale Themen oft aus? Diese und ähnliche Fragen hat die freiberufliche Journalistin und Sozialwissenschaftlerin Rebekka Sommer in ihrer Abschlussarbeit an der Evangelischen Hochschule in Freiburg untersucht.

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Medienwandel

„Aufbruchsstimmung ist innovationsfreundlich“

Die Studie „Die Zeitungsmacher“ untersucht, wie sich der digitale Strukturwandel auf die konkrete Arbeitssituation von Journalisten und die handwerklichen Perspektiven der Redaktionsarbeit auswirkt. Über die Ergebnisse sprachen wir mit Stephan Weichert, der die Untersuchung mit durchgeführt hat.

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Facebook & Co.

Studie zu Journalismus und soziale Medien

Deutsche Journalisten tun sich im Vergleich mit Kollegen aus anderen Ländern schwer bei der Nutzung sozialer Medien. Dies zeigt eine Studie der Cision GmbH in Zusammenarbeit mit der Canterbury Christ Church University. Die drehscheibe sprach darüber mit Falk Rehkopf, dem Geschäftsführer der Cision GmbH.

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Lokalpresse und Kommunalpolitik

„Es gibt eine Wechselwirkung zwischen Lokalpresse und Kommunalpolitik“

Welchen Einfluss hat die Lokalpresse auf kommunalpolitische Entscheidungen? Dieser Frage ging Alexandra Haderlein in ihrer Bachelor-Arbeit im Studiengang Ressortjournalismus der Hochschule Ansbach nach. Die drehscheibe sprach mit ihr über die Ergebnisse der Arbeit.


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Hyperlokales

Masterarbeit zu hyperlokalen Plattformen

Die Diskussion um hyperlokalen Online-Journalismus geht weiter - z.B. mit dem Projekt „Zoom Berlin“ der Axel-Springer-Journalistenschüler (Siehe drehscheibe-Interview mit Matthias Bannert). Auch in den USA wird über das Thema debattiert. Allerdings nicht nur im positiven Sinne: So hat die New York Times sich zuletzt aus ihrem Projekt „The Local“ weitgehend zurückgezogen. Wenig später wurde bekannt, dass der hyperlokale Nachrichtendienstleister Journatic Geschichten mit gefälschten Autorenzeilen verkauft hatte. Immer noch scheinen zuverlässige Geschäftsmodelle im Hyperlokalen zu fehlen. Ein wenig Orientierung kann die Masterarbeit von Imke Emmerich aus dem Jahr 2011 bieten. Wie sind hyperlokale Online-Projekte in Deutschland aufgebaut, welche Ambitionen treiben ihre Macher an und welche Chancen bieten die Plattformen Journalisten? Diesen Fragen ist sie in ihrer Arbeit „Hyperlokale Plattformen in Deutschland“ im Master-Studiengang Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg nachgegangen. Das PDF steht hier zum kostenlosen Download bereit. Lesen Sie außerdem das Interview mit Imke Emmerich.

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Der Medienwandel und das Lokale

Forschungsbericht Crossmedia 2012

Die Medienwelt ist im Umbruch. Der digitale Wandel verändert Lesegewohnheiten und schafft neue Publikationskanäle. Wie stellen sich Lokalredaktionen auf die neuen Zeiten ein? Wie stark werden inzwischen soziale Netzwerke in der Berichterstattung berücksichtigt? In welchem Ausmaß werden multimediale Tools genutzt? Dies untersuchten Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (RWTH Aachen/Universität Augsburg) und Prof. Dr. Sonja Kretzschmar (Universität der Bundeswehr München) in Zusammenarbeit mit dem Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Ergebnis der Untersuchung – der Forschungsbericht Crossmedia 2012 – steht hier kostenlos als PDF zum Download bereit. Hier können Sie ein aktuelles drehscheibe-Interview mit Sonja Kretzschmar zu den Ergebnissen der Studie lesen.

Daniel Chmielewski, Medienhaus Lensing

„Lokales ist Teil unserer DNA“

Daniel Chmielewski arbeitet in der Geschäftsleitung des  Medienhauses Lensing.

Die Auflagen der Lokalzeitungen sinken durchschnittlich stärker als die der überregionalen Tageszeitungen. Ist das darauf zurückzuführen, dass das Interesse an lokaler Information nachlässt? Der Journalist Daniel Chmielewski ist der Frage nachgegangen und hat untersucht, wie stark das lokale Interesse der Leser von der Ortsbindung der Menschen abhängig ist. Für seine Dissertation, die unlängst unter dem Titel „Lokale Leser. Lokale Nutzer“ erschienen ist, befragte er in einer empirischen Studie 3.000 Leser und Nutzer der Ruhr Nachrichten. Die drehscheibe sprach mit ihm über die Ergebnisse seiner Studie und darüber, was das für die Zukunft der lokalen Medien bedeuten könnte.

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Wie Kinder Katastrophen sehen

Auf der Blitz-Kindermedienkonferenz geht es um die Frage, wie bessere Kindernachrichten in Fernsehen und Zeitung aussehen können.

Erdbeben, Tsunami und schließlich ein Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima – im März dieses Jahres beherrschten Katastrophenmeldungen aus Japan die Nachrichten in aller Welt. Unüberhörbar. Unübersehbar. Nicht nur für Erwachsene - auch für Kinder. Gemeinsam mit rund 150 Konferenzteilnehmern sollen am 19. Juli in München konkrete Qualitätsmerkmale für den Fall einer Katastrophenberichterstattung für Kinder entwickelt werden.

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Lokaljournalismus crossmedial?

Eine Studie des Projektteams Lokaljournalisten der bpb untersucht das crossmediale Verhalten von Redakteuren.

Online, online, online: Die rasante Entwicklung des Internets, der sozialen Netzwerke und Blogs ist immer ein Thema auf Tagungen oder in Redaktion. Aber wie sehr haben sich Journalisten wirklich auf die Veränderungen eingestellt? Eine Studie des Projektteams Lokaljournalisten der Bundeszentrale für politische Bildung kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

Salto Lokale

 Die Chancen lokaler Öffentlichkeit

Welches Potential steckt im Lokaljournalismus in dieser sich verändernden Medienlandschaft? Werden die ihm innewohnenden Möglichkeiten und Chancen realisiert werden und welche Zukunftsaussichten schreiben die Macher selbst dem Lokaljournalismus zu? Das sind einige von zahlreichen spannenden Fragen, auf die Fritz Wolf in dem Report „Salto Lokale“, den er im Auftrag des Mainzer Mediendisputs erstellt hat, Antworten sucht. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass es keine einfachen Rechnungen gibt und keine simplen Rezepte. Die drehscheibe bietet das komplette Heft als kostenlosen Download an.

Sebastian Wieschowski

Vermischte Seiten in Lokalzeitungen

Viel Promis, wenig Regionales: In seiner Diplomarbeit zeigt Sebastian Wieschowski von der Universität Eichstätt das versteckte Potenzial der vermischten Seiten von Lokalzeitungen. „Um die Vermischtes-Seite aufzuwerten und das lokale Profil zu schärfen, könnten Regionalzeitungen darüber nachdenken, kuriose Themen aus dem Lokalteil herauszuheben und im Vermischten zu platzieren“, lautet ein Fazit seiner Untersuchung, für die er 86 Lokalzeitungen aus ganz Deutschland analysierte.