dpa-News-Tipp

Home-Office und Coworking locken in die Provinz

von Katharina Dodel

Für entlegene Dörfer ist die Zuwanderung einiger Städter eine große Chance. (Foto: Fotolia/ ARochau)
Für entlegene Dörfer ist die Zuwanderung einiger Städter eine große Chance. (Foto: Fotolia/ ARochau)

Die dpa berichtet am 11. September 2019: Ein Veranstaltungsraum in der alten Mühle Gömnigk südwestlich von Potsdam, Coworking-Büros und eine Kita auf dem Hof Prädikow im brandenburgischen Prötzel, Seminare und Workshops auf dem Gut Gorgast kurz vor der polnischen Grenze: Weit vor den Toren Berlins haben kreative Stadtflüchtlinge Projekte an den Start gebracht, die neues Leben aufs Land bringen könnten. Meist geht es ums flexible Arbeiten am heimischen PC oder in geteilten Büros, neue Impulse für den Job – und teils um die Erfüllung eines Lebenstraums. (…)

Für entlegene Dörfer ist die Zuwanderung einiger Städter eine große Chance. „Dass junge Kreative und digital affine Städter das Land für sich entdecken, birgt für demografisch angeschlagene Regionen eine große Chance“, sagt Silvia Hennig. Die Gründerin der Denkfabrik Neuland 21 hat zusammen mit dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung 18 Projekte rund um die Hauptstadt untersucht.

drehscheibeTipps:

  1. Co-Working auf dem Dorf? Gibt es das im Landkreis schon? Die Redaktion schaut nach, wie solche Orte funktionieren und spricht mit Betreibern solcher Büros in der Stadt, ob ein Umzug aufs Land denkbar wäre.
  2. Lange fahrten für die Arbeit: Wie viele Pendler leben in der Stadt/der Gemeinde? Wie hat sich die Zahl in den vergangenen Jahren entwickelt? Dazu: Online-Umfrage: Würden Sie Ihre Arbeit in ein Co-Working-Space verlagern? Würde Sie gerne mehr von zu Hause aus arbeiten, um dafür nicht mehr in die Stadt fahren zu müssen?
  3. Mehr Leben im Dorf: Welchen Orten im Verbreitungsgebiet würde ein bisschen mehr Leben gut tun? Ein Redakteur oder eine Redakteurin reist durchs Verbreitungsgebiet und forscht nach.
  4. „Ich mach mein Ding“: Die Redaktion porträtiert einen Dorfbewohner, der der Stadt den Rücken gekehrt hat und nun seiner Leidenschaft nach geht – vom Informatiker zum Landwirt, von der Laborantin zur Kindergärtnerin.
  5. „Ich liebe mein Dorf, weil...“: In einer größer angelegten Aktion (Online-Umfrage, der Zeitung beigelegte Postkarten und Befragungen auf dem Wochenmarkt) findet die Redaktion heraus, warum die Menschen gerne im Verbreitungsgebiet leben. Täglich/wöchentlich, werden Aussagen auf der lokalen Seite Eins abgebildet. Die Schreiber der kreativsten Aussagen werden interviewt.

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