drehscheibe.org > Themen > Videos > Auf Rechtsextremismus vorbereitet sein

Rechtsextremismus vor der Europawahl

„Man muss vorbereitet sein“

Bei der Europawahl versuchen rechtsextreme Parteien, mit antieuropäischen Sprüchen Stimmen zu gewinnen. Wie sollten Lokaljournalisten darüber berichten? Wo ist der Trennungsstrich zu Rechtspopulisten zu ziehen? Und wie geht man mit deren antieuropäischen Ressentiments um? Wir sprachen mit Ralf Melzer von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mitherausgeber des Bandes „Rechtsextremismus in Europa“.

Länge des Videos: 5:25 Minuten

Zum Buch

Der Band „Rechtsextremismus in Europa – Länderanalysen, Gegenstrategien und arbeitsmarktorientierte Ausstiegsarbeit“, herausgegeben von Ralf Melzer und Sebastian Serafin (u.a.), steht hier zum zum kostenlosen Download bereit.

Mehr Anregungen zur Europawahl gesucht?

Hier geht's zur aktuellen Europaausgabe der drehscheibe.

Hier geht's zum Europawahlen-Blog der drehscheibe.

 

Veröffentlicht am 7. April 2014

Share |

Kommentare

Kommentar von Tom Zehnpfennig | 07.04.2014

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

der Journalismus in Deutschland ist linkslastig. Keine Frage. Die 68er und die, die in deren Fahrwasser segeln, versuchen seit Jahrzehnten uns Europa und die multikulturelle Gesellschaft schön zu schreiben. Was ist mit der EU-Osterweiterung, die jüngst zu einer Krise geführt hat? Was ist mit den überschuldeten Staaten in Südeuropa? Was ist mit der Massenarbeitslosigkeit in zahlreichen europäischen Staaten, vor allem in Südeuropa? Was ist mit Diskussionen über das Thema „darf man denn noch Zigeunersauce sagen oder besser nicht, weil das ja rassistisch sein könnte“? Ein Thema, über das man bald lachen, bald weinen möchte. Völliger Unfug. Was ist mit dem Zuzug von Roma oder Sinti, die über keinerlei Deutschkenntnisse verfügen, und die aus ihren bisherigen Heimatländern (EU-Mitgliedsstaaten!) mehr oder minder ausgewiesen werden.
Ich denke, es kommt nicht von ungefähr, dass viele Leute keine Zeitung mehr abonnieren oder viele Firmen keine Anzeigen mehr in Zeitungen schalten. Die gesamte Berichterstattung ist doch recht fragwürdig. Alles, was der Logik der 68er widerspricht, ist Rechtsextremismus oder wenigstens Rechtspopulismus. So einfach gehrt das. Papier ist geduldig.
Die Bundeszentrale für politische Bildung steht hinter den Thesen der 68er und ist damit nicht unbedingt ein Verein, hinter dem man in schweren politischen wie wirtschaftlichen Zeiten stehen muss. Man kann sich emanzipieren. Ja, es gibt Alternativen. Zum Beispiel: selbst denken, statt auf linke Journalisten oder linke Wissenschaftler zu hören, die wenig oder gar nichts von Wirtschaft verstehen.