Redaktionskalender
Historische Ereignisse und Aktionstage – mit Tipps für Umsetzungen in der Lokalredaktion, immer einen Monat im Voraus.
Tag des Gesundheitsamtes
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Gesundheitsämter sind eine zentrale Säule für den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Den Tag hat das RKI 2019 ausgerufen, am 19. März, dem Geburtstag von Johann Peter Frank. Der Mitte des 18. Jahrhunderts geborene Arzt und Sozialmediziner Johann Peter Frank gilt als Begründer des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Im Unterschied zu Krankenhäusern oder Arztpraxen, die vorwiegend individualmedizinisch ausgerichtet sind, stehen in den Gesundheitsämtern bevölkerungsbezogene Aspekte im Mittelpunkt, außerdem Bevölkerungsgruppen, für die kein oder ein erschwerter Zugang zur gesundheitlichen Regelversorgung gegeben ist. Das Motto für den Tag des Gesundheitsamtes 2026 ist „Vielfalt für Gesundheit“. Es steht für die vielen verschiedenen Professionen, die in den Gesundheitsämtern gemeinsam dafür arbeiten, die vielfältige Bevölkerung auf vielfältige Weise zu unterstützen, Gesundheit chancengerecht zu fördern und Barrieren abzubauen. |
EXTRA-TIPPPorträt eines Gesundheitsamtes: Welche Angebote und Dienstleistungen gibt es? Welche Besonderheiten sind vielleicht bei den Menschen gar nicht so bekannt? |
Gründung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi
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25 Jahre – Als Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften wurde am 19. März 2001 die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegründet. Sie zählt heute rund 1,8 Millionen Mitglieder aus 1000 Berufen und setzt sich für faire Arbeitsbedingungen ein. Der Mitgliedsbeitrag beträgt ein Prozent des monatlichen Bruttolohns eines Angestellten. |
EXTRA-TIPPUmfrage: Was denken Menschen aus der Region, wenn sie „Verdi“ hören? Welches Image hat der Verband? Und: Wie wichtig sind heute Gewerkschaften allgemein? Und ein Rückblick: Die Redaktion nimmt die größten Erfolge und Niederlagen von Verdi in der Region unter die Lupe. |
Frühlingsanfang
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Er kann astronomisch, meteorologisch oder phänologisch, also nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen, bestimmt werden: der Frühlingsanfang. Nach der meteorologischen Definition gehört bereits der gesamte Monat März zum Frühling. Astronomisch beginnt die Jahreszeit dieses Jahr am 20. März. Von da an sind die Tage auf der Nordhalbkugel für ein halbes Jahr länger als die Nächte. |
EXTRA-TIPPLeseraktionen: Frühlngsboten im Garten und auf dem Balkon. Die Leserinnen und Leser werden aufgefordert, Fotos einzuschicken. Die schönsten gibts auf einer Sonderseite. Außerdem fotografiert ein Fotograf immer an zwei bestimmten Tagen in der Woche (z.B. montags und donnerstags) an derselben Stelle einen städtischen Park. Die Fotos werden im Lokalteil veröffentlicht und dokumentieren so das Voranschreiten des Frühlings. Nach einem Monat werden sie als Klickstrecke onlinegestellt. Außerdem ein Blick in die Wetterhistorie: Wie war das regionale Wetter am Frühlingsanfang in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten? Was waren die Extreme? |
Weltgeschichtentag
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Dieser Aktionstag, auch World Storytelling Day genannt, wird seit dem Jahr 2004 begangen. Er wird jedes Jahr zur Tagundnachtgleiche, am 20. März, gefeiert.Er beruht auf dem schwedischen Erzähltag aus den 90er-Jahren. In vielen Ländern sind dem mündlichen Erzählen Veranstaltungen gewidmet. Menschen in aller Welt sind dazu aufgerufen, dem Zauber des Erzählens zu huldigen. |
EXTRA-TIPPWelche selbsterfundenen Geschichten erzählen Eltern ihren Kindern zum Einschlafen? Mit Illustrationen eines Grafikers des Verlags. Und lokale Promis befragt: Was war ihre Lieblingsgeschichte in der Kindheit? |
Tag der Wälder
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Für die Tiere sind sie Lebensraum, für die Menschen Orte der Erholung: die Wälder. Weltweit aber sind ihre Bestände bedroht. Als Reaktion darauf riefen die Vereinten Nationen den Tag der Wälder ins Leben. Er findet immer am 21. März statt. Der deutsche Wald leidet seit Jahren unter anhaltenden Dürreperioden. |
EXTRA-TIPP„Waldretter“: Vorbildhafte Ehrenamtliche, Waldbesitzer oder Förster zeigen die Probleme des Waldes der Region auf. Mit Fotoseite. Wie hat er sich in den vergangenen Jahren durch die Trockenperioden verändert? Was kann gegen eine weitere Verschlechterung seines Zustandes getan werden? Und haben die Regenfälle des Winters eine Entspannung der Lage gebracht? Dazu „Waldbaden“ (auf Japanisch: Shinrin Yoku): Was macht einen Spaziergang im Wald so gesund? Was bewirken die eingeatmeten Terpene im Körper? Nachgefragt bei Ärztinnen und Ärzten. Außerdem: das Blatt-Rätsel. In der Fußgängerzone werden Passantinnen und Passanten gebeten Blätter heimischer Bäume richtig zuzuordnen. |
Internationaler Tag gegen Rassismus
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69 Demonstranten wurden am 21. März 1960 beim Sharpeville-Massaker von Polizisten erschossen. Die bereits angespannte Lage zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung in Südafrika eskalierte daraufhin. Unter Verweis auf dieses Massaker erklärten die Vereinten Nationen den 21. März zum Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung. |
EXTRA-TIPPGespräch mit Experten der Polizei: Wie sollte man sich verhalten, wenn man rassistische Beleidigungen oder gar einen Übergriff (z.B. in der Straßenbahn oder im Bus) mitbekommt? Oder nachgefragt in Schulen, Unternehmen und der Kommune: Wie sorgen sie dafür, dass bei ihnen niemand diskriminiert wird? Dazu ein Gespräch mit Anti-Rassismus-Initiativen: Wie äußert sich Rassismus? Wie kann man sich verhalten, wenn man ihn mitbekommt? Welche Übergriffe gab es zuletzt in der Region? |
Weltwassertag
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Der Aktionstag wurde im Jahr 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und findet iummer am 22. März statt. Inzwischen beteiligen sich aber auch viele nicht staatliche Organisationen daran. Dabei soll auf die Bedeutung von sauberem Wasser für unser Leben hingewiesen werden. Etwa 27 Prozent der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Motto 2026 lautet: „Where water flows, equality grows“. |
EXTRA-TIPPGespräch mit Geflüchteten, die aus Regionen stammen, in denen Wasser knapp ist und es deswegen bereits zu kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen ist. Außerdem: Lebenselixier der Region: Die Redaktion erklärt, welche Bedeutung Seen, Flüsse, Kanäle und andere Wasserflächen regional haben. Und: Wie lernen Kinder, verantwortungsbewusst mit Wasser umzugehen? Eltern erzählen, welche Rolle Nachhaltigkeit im Alltag spielt. Oder:Die Redaktion stellt regionale Projekte zu Wasserrecycling, Hochwasserschutz oder Regenwassernutzung vor. |
Tag der Kriminalitätsopfer
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Mit dem Aktionstag will der Verein Weißer Ring „an die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen“ erinnern, die „auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität unseres Gemeinwesens angewiesen sind“. Der Tag der Kriminalitätsopfer wird jedes Jahr am 22. März begangen. |
EXTRA-TIPPNiedergeschlagen, getreten und dann vergessen: Opfer von Gewalttaten berichten über die Probleme, die sie nach ihren Erlebnissen hatten. Außerdem nachgefragt bei der Polizei: Wie gefährlich ist die Region wirklich? Was sagt die Statistik? Nimmt die Zahl der Gewalttaten zu? Was hat sich verändert zu früher? |
Welttag der Meteorologie
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Im Jahr 1950 begann eine bis dahin beispiellose friedliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Nationen der Welt: Damals trat die Konvention der Weltorganisation für Meteorologie, kurz WMO, in Kraft. Mithilfe der weltumspannenden Wettermeldungen lassen sich seither verlässliche Wetterprognosen erstellen. Deutschland wird in dieser Organisation seit 1954 vom Deutschen Wetterdienst vertreten. Am 23. März soll mit dem Welttag der Meteorologie an das Inkrafttreten der Konvention erinnert werden. |
EXTRA-TIPP„Wetter ist immer!": Mit einem Kommunikationswissenschaftler ergründet die Redaktion, warum das Wetter ein allseits beliebtes Smalltalk-Thema ist. Und ein Porträt einer Messstation: Wie funktioniert sie und wie läuft der Datenaustausch mit ausländischen Stationen? Dazu: Ein Klimaforscher oder eine -forscherin erklärt jüngste Extremwetter-Phänomene. Können sie mit dem Klimawandel in Zusammenhang gestellt werden? |
Welttuberkulosetag
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Ein Meilenstein der modernen Medizin: Am 24. März 1882 gab Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums bekannt. Aus diesem Grund wird der Welttuberkulosetag jedes Jahr an diesem Datum begangen. Er soll daran erinnern, dass die bakterielle Infektionskrankheit nach wie vor eine Epidemie ist, an der Jahr für Jahr Millionen Menschen sterben, vor allem in den Entwicklungsländern. |
EXTRA-TIPP„Aus eigener Erfahrung“: Gemeinsam mit einer betroffenen Person oder Angehörigen aus der Region klärt die Redaktion in einer Serie über die Infektionskrankheit auf. Außerdem: Wie verbreitet ist TBC in der Region? |
